www.steinfeld.de - Gemeinde Steinfeld am 09. Januar 2007
Feierliche
Einweihung am 13. Januar
Neue
Lohgerberei wird offiziell eröffnet
Steinfeld –
Fast ein Jahr haben die Projektträger für die Wiedererrichtung der alten
Lohgerberei gebraucht und das Gebäude unter den Eichen neben der alten
Feuerwehr für die neue Verwendung ansprechend hergerichtet. Am kommenden
Samstag, 13. Januar, wird die Lohgerberei offiziell eingeweiht und der
Steinfelder Heimatverein sein neues Refugium unweit des Dicken Steins
offiziell beziehen. „Wir freuen uns, dass die neue Lohgerberei nun feierlich
der Öffentlichkeit übergeben werden kann“, so Bürgermeisterin Manuela
Honkomp.
Nach der Übergabe
des Gebäude durch die Gemeinde werden die Steinfelder Heimatfreunde das
fertige Gebäude demnächst auch der Öffentlichkeit präsentieren. So können
das nach dort verlagerte Heimatarchiv ebenso wie dir originalen Requisiten
aus dem beschwerlichen Lohgerbereigewerbe in Augenschein genommen werden.
Anhand von Schautafeln zeigen die Steinfelder noch einmal die Geschichte des
Fachwerk-Gebäudes von seiner ursprünglichen Verwendung als Holdorfer Kirche
bis zu seiner späteren Verwendung auf.
Die Historie beleuchtet unter anderem auch der Dinklager Heimatfreund Willi
Glißmann in seinem Festvortrag zur offiziellen Einweihung am 13. Januar. Der
Realschulrektor a. D. befasst sich in seinen Ausführungen mit der Kultur im
ländlichen Raum unter besonderer Betrachtung des Heimatvereins Steinfeld aus
der Sicht eines „Buten-Steiweldsken“. Glißmann ist das Gebäude noch in
seiner Funktion als Lohgerberei in guter Erinnerung, ist der Dinklager doch
in Steinfeld geboren und aufgewachsen. Für die musikalische Untermalung
zeichnet sich das Dammer Getöse unter der Leitung von Thomas Aldenhoff
verantwortlich.
Die Gemeinde
Steinfeld hatte für das Projekt „Wiedererrichtung der Lohgerberei“ den
Steinfelder Architekten Iganz Funke mit der Entwurfsfassung und Bauleitung
beauftragt. Die Maßnahmenkosten von rund 450.000 Euro wurden von der
europäischen Union mit Mitteln des Programms zur integrierten ländlichen
Entwicklung (ZILE) in Höhe von rund 213.000 Euro bezuschusst. |