Die Idee zu diesem neuen „Steinfelder Buch“, das sowohl in
Bild und Text interessante historische aber auch neue Aspekte Steinfelds aufgreift, stammt bereits aus dem Juni 1999. Geboren wurde das Konzept seinerzeit im Hause
der Familie Averbeck / Bergmann, wo Familienoberhaupt Julia Averbeck den Autor anregte, doch anlässlich der Schließung des ehemaligen Getränkehandels und
Bierverlages Averbeck die Geschichte des Geschäftshauses aufzuarbeiten, das immerhin 100 Jahre Bestand hatte. Gesagt – getan! Die ersten Seiten über
„Steinfelds Häuser und Menschen“ waren auf diesem Wege entstanden. Noch lange nicht war aber der Gedanke gereift, ein komplettes Buch zu
schreiben, um dort die vielen Geschichten der Menschen und der Häuser unseres kleinen
Ortes Steinfeld aufzuarbeiten und zusammenzustellen. Von nun an wurde in
unregelmäßigen Abständen an dem Buch gearbeitet, so dass nach unzähligen
Recherchen und Gesprächen das vorliegende Werk langsam Gestalt annahm.
Endlich, im Frühjahr 2005 wurde das Manuskript fertig gestellt. Erneut
jedoch ruhte das Buch erst einmal ein weiteres Jahr, wurde aber stets
aktualisiert.
Nun ist es also geschafft: Das Buch umfasst 232 Seiten und die Historie
von
216 Gebäuden und den darin lebenden Menschen wurde beschrieben. Viele
Namen,
Daten und Fakten sind für dieses Buch in akribischer Feinarbeit zusammen
getragen worden. Viel Wert wurde auch auf Beibehaltung der bekannten
Steinfelder „Beinamen“ gelegt, die bis heute vielfach aktuell geblieben
sind. Den ein oder anderen mag der Inhalt und die Familiengeschichten
vielleicht zur eigenen Stammbaumforschung anregen. Einige von diesen
Erzählungen sind bereits im Heimatblatt der OV oder im Vereinsblatt des
Heimatvereines "Achtern Euwer" veröffentlicht worden. Die
„Hausgeschichten“
werden mit 18 Gemälden Steinfelder Häuser aus dem Ortskern ergänzt. Bilder
die zum Teil kaum in der Öffentlichkeit bekannt sind. Künstler sind Niko
von
der Assen, David Beavan, Dieter Thobe, Ignaz Funke, Arnold Moormann und
Paul
Mende.
Das Buch entstand zum Großteil aus den Notizen von Konrad Meyer (Kunroad),
der die Aufzeichnungen zur Besiedlung des Ortskerns um 1900 schriftlich
festgehalten hat. Eduard von Wahlde hat die Daten später auf den Stand von
1950 gebracht. Die vom Autor Stephan Honkomp zusammengestellten
Ergänzungen
sind nun auf den Stand vom 10. April 2006 gebracht. Neben bekannten 109
Häusern wurden also weitere Straßenbereiche Im Krimpel (vorm.
Gartenstraße),
die "Weuert", der "Ostring" und der Bereich "Popenberg/Am Brink/
Brinkstraße" und die Straße "Am Mühlenbach" hinzugefügt. Gleichzeitig
erfolgten Nachforschungen bis mindestens ins Jahr 1836 zurück. Aus dieser
Zeit stammt das Urkataster und die Flurkarte der Flur X des Kirchspiels
Steinfeld. An einigen Stellen waren gar Datierungen bis in die Zeit der
vier
Volkszählungen von Pastor Carolus von Fürstenau (ca. 1700) möglich.
Der Buchumschlag stammt von der gebürtigen Steinfelderin, der Grafikern
Sabine Enneking. Darauf ist u.a. das Urkaster der Flur 10 und eine
Bleistiftskizze des Hauses Dorgelo zu sehen. Das Buch ist zum Preis von
12,00 Euro im Buchhandel und bei den drei Banken erhältlich. |